Heile Welt

Text: Julia Geiersberg

An pech-betropften Tagen

zu später Zeit

rumort es draußen, wie in meinem Magen,

erregt in mir Übelkeit.

 

Da schüttel ich mich, bin geistig verwirrt

wir wollen alles auf einmal

ohne einen Grund, hatte ich mich geirrt,

ist denn das Leben bloß eine Qual?

 

Zeugnis unbemerkter Nöte

Reflektion von Traurigkeit

weil in der Nacht die Morgenröte

so fern ist, wie der Mond weit.

 

Die Sehnsucht nach der heilen Welt,

steckt in unser aller Herzen,

wenn bis dahin das System verfällt,

verursacht das bei jedem Schmerzen.

 

Diese zu heilen, ist denen gebührt,

die heute erste geboren werden,

wer jetzt in jene Richtungen führt,

ist bereits angekommen, auf heilen Erden.