Weltenkind

 

(Text: Julia Geiersberg)

 

Es stürmte und rauschte draußen,

als die Welt ein Kind gebar.

Und innen war`s warm wie außen,

weil das Kind die Welte nun sah.

 

Und an jedem liebevollen Morgen,

erfreut es sich an der Sonne, wie am Regen,

und alle liebevollen Sorgen,

zeigen es wird Morgen geben.

 

Das Welten Kind umwandelt

jedes Blatt still und laut den Baum.

Weil es stets in Liebe handelt,

vertraut es jedem einzelnen Traum.

 

Spät, in der Nacht, es stürmte und rauschte,

lag das Weltenkind in meinen Armen,

während ich seinem letzten Atemzug lauschte,

waren es weiße Weltenengel, die es holen kamen.